Eintrag vom 14. November 2019

Boys‘ Day: Männer ins soziale Berufsfeld!

Pressemeldung: Männliche Mitarbeiter sind im Sozialbereich immer noch eine Seltenheit.


Am Boys‘ Day, dem 14.11., macht die Lebenshilfe darauf aufmerksam, dass mehr Diversität allen gut tut.

„Es geht um Vorbildfunktionen, um Verantwortung für unsere civil society und auch um die Öffnung dieser wunderbaren Berufe für junge Männer“, so Susanne Maurer-Aldrian, Geschäftsführerin der Lebenshilfen Soziale Dienste GmbH, anlässlich des Boys’ Day. Derzeit sind bei der Lebenshilfe, wie in anderen sozialen Organisationen auch, rund drei Viertel der Beschäftigten Frauen. „Das ist super! Es ist aber wichtig, dass sich die gesellschaftliche Realität auch in dieser Berufsgruppe abbildet,“ so Maurer-Aldrian.

Franz Pischler (links) und ein Mann, den er begleitet.

Einer, der den Schritt in eine völlig neue Branche getan hat, ist Franz Pischler aus Köflach. Mit 49 Jahren hat er die Ausbildung zum Fachsozialbetreuer gestartet, um vom Einzelhandel in die Behindertenhilfe zu wechseln. „Ich habe es keine Sekunde bereut, dass ich den Umstieg gewagt habe“, so Franz Pischler. „Es ist eine sinnstiftende Arbeit.“ Er ist bei der offenen Bücherei „lebens.buch“, einer Initiative der Lebenshilfen Soziale Dienste GmbH, im weststeirischen Rosental an der Kainach beschäftigt. Eine Frau und drei Männer mit Behinderungen begleitet er gemeinsam mit einer Kollegin beim Sortieren, Stempeln, Kategorisieren und beim Verleih der Bücher. „Dass bei uns beide Geschlechter vertreten sind, hat sich bewährt“, sagt der gelernte Einzelhandelskaufmann und Fachsozialbetreuer.
„Immer mehr Männer sehen die Vorteile und nutzen ihre Potenziale, um Menschen zu unterstützen“, hat Geschäftsführerin Maurer-Aldrian beobachtet. Ein Trend, der allen nützt: „Diversität bringt mehr Offenheit, neue Sichtweisen.“

Kontakt und Info:
Eva Reithofer-Haidacher, 0676 84 52 78 627, eva.reithofer-haidacher@lebenshilfen-sd.at