Robert


war Zivildiener in einer Lebenshilfe-Tagesförderstätte, heute Mitarbeiter Rechnungswesen/Buchhaltung der Lebenshilfe


Erfahrungsbericht

Ich habe nach dem Zivildienst bei der Lebenshilfe ein besseres Verständnis für den Umgang mit Menschen mit Behinderung. Die anfängliche höfliche Distanz wurde bald durch Fröhlichkeit, Freundlichkeit und Freude an der gemeinsamen Arbeit ersetzt. Das Eis ist schnell geschmolzen!

Bundesheer und Zivildienst leisten wichtige Beiträge zur Gesellschaft. Beim Zivildienst trägst du immer fix deinen Beitrag bei.

Mein Bild von Altenpflege oder Körperpflege konnte ich in der Tageswerkstätte schnell ablegen, denn damit werden Zivildiener bei der Lebenshilfe nicht beauftragt. Mit den Kund*innen habe ich gearbeitet, gescherzt und sie bei Bedarf bei ihren Arbeitsaufträgen unterstützt.

Beschreibung der Aufgaben in einer Tagesförderstätte:

Unterschiedliche Arbeitsaufträge wurden von Kund*innen und Betreuer*innen abgearbeitet, dabei habe ich unterstützt. Ich habe Einkaufsaufträge für das Team oder die Kund*innen erledigt und bin auch mit Kund*innen gemeinsam einkaufen gewesen. Ich konnte mich eigenständig bei Sportangeboten für Kund*innen einbringen oder Ausflüge machen: Das Essen wurde angeliefert, meine Aufgaben waren es Tische zu decken und abzuräumen, den Geschirrspüler einzuräumen, Arbeitsflächen regelmäßig zu desinfizieren und Legionellenspülung durchzuführen. Außerdem habe ich bei Büroarbeiten unterstützt.

In der Tagesförderstätte gibt es geregelte Arbeitszeiten ohne Wochenenddienste und eine gemütliche Teamumgebung mit einem gemeinsamen Start in den Tag. Es gibt keine Pflegetätigkeiten, Nachtdienste oder Wochenenddienste in einer Werkstätte oder einer Tagesförderstätte.

» Infos zu den Lebenshilfe-Tagesförderstätten

Was sollte man für die Einsatzstelle mitbringen:

Bereitschaft dazu, Verantwortung zu übernehmen und neue Erfahrungen zu machen. Ein Führerschein Klasse B ist hilfreich aber kein Muss. Wichtig sind Freude am Umgang mit Menschen, keine Scheu vorm Putzlappen bei Haushaltstätigkeiten, Lust an Teamarbeit und man sollte gerne unterwegs sein bei Botendiensten.

Warum Zivildienst?

Ich wollte meinen Beitrag leisten und etwas machen, das anderen Menschen in der Gesellschaft etwas bringt.