My Way



  • Projektnummer: LLP-LDV_TOI-13 AT-0013
  • Förderprogramm: Leonardo da Vinci- Innovationstransfer
  • Programmzeitraum: 2013 bis 2015
  • Koordinator: Lebenshilfe Graz und Umgebung – Voitsberg
  • Partnerländer: Deutschland, Italien, Malta, Polen, Spanien
  • » http://www.mywayproject.eu

Die Schnittstelle zwischen Pflichtschulen und dem Einstieg in den Arbeitsmarkt ist für viele junge Menschen – insbesondere für junge Menschen mit speziellem Bildungsbedarf oder aus schwierigen sozioökonomischen Verhältnissen – eine sensible Entwicklungsstufe. Die hohe Abbruchquote bei SchülerInnen und Auszubildenden ohne Jobaussichten hat ernste Konsequenzen für das gesamte Leben dieser jungen Menschen. Niedrigere Bildungsniveaus haben auch massive ökonomische und soziale Konsequenzen für die Gesellschaft: Obwohl es Fortschritte gibt, die Zahl der frühen SchulabgängerInnen zu verringern, stellt sich immer noch die Frage, welche Perspektiven jungen Menschen bleiben.

Von November 2013 bis Oktober 2015 koordinierte die Lebenshilfe ein EU-Projekt zum Themenfeld Jugendliche und deren Jobaussichten.

Während der zweijährigen Laufzeit arbeitete die Lebenshilfe einerseits auf europäischer Ebene eng mit fünf ProjektpartnerInnen und auf nationaler Ebene mit Jugendlichen, unterschiedlichen Organisationen und dem Bundessozialamt als strategischer Partner zusammen.

Dabei wurde das Österreichische Jugendcoaching - ein Konzept, das den Bildungsstand und die Arbeitsmarktchancen von Jugendlichen verbessert - als Grundlage zur Erarbeitung der My Way Materialiensammlung verwendet.

Im Rahmen des Projektes konnte die Lebenshilfe

  • mit jungen Menschen als ExpertInnen in eigener Sache zusammenarbeiten.
  • von internationalen Good Practice Beispielen mit partizipativem Zugang lernen.
  • das Wissen von Fachpersonal, ExpertInnen und TrainerInnen in den Bereichen Soziales und Beschäftigung erhöhen.
  • die Fach-Öffentlichkeit  zu  verschiedenen Interventionsprogrammen (Bedürfnisse von gefährdeten Jugendlichen,  Integration von gefährdeten Jugendlichen in Berufsausbildungs- oder Schulbildungsangeboten) sensibilisieren.  
  • pädagogisches Material und Interventionen aus Good Practice Beispielen in der EU gewinnen.
  • des Interventionsplans für arbeitslose Jugendliche in EU-Staaten erweitern.

Ergebnisse des Projekts My Way

  • Seminare und Workshops:  Zusammen mit Jugendlichen aus allen Partnerländern wurden  Seminare und Workshops entwickelt, um andere Jugendliche besser für Interventionsprogramme zu erreichen.
  • My Way  Kompilation (Sammlung): Es wurde eine My Way Sammlung entwickelt (die Desk Research-Ergebnisse, Good Practice-Beispiele, Konzepte, sowie Test- und Evaluationsergebnisse enthält). Diese Sammlung ist in verschiedenen Sprachen erhältlich. Die darin enthaltenen Workshop-Curricula wurden in Österreich, Polen, Spanien, Malta und Deutschland getestet. Die Sammlung wurde bei einer Internationalen Fachtagung veröffentlicht.

Zielgruppen

  • Junge Menschen nach der Pflichtschulausbildung, die sich nicht in Schulung, Beschäftigungsverhältnissen oder Ausbildung befinden
  • Junge Menschen (Peers), die Interesse haben, mit gefährdeten Jugendlichen zu arbeiten
  • ExpertInnen, Fachleute, TrainerInnen, öffentliche und private Organisationen im Bereich der Jugendbeschäftigung sowie Eltern
Film

Film
Dieser Film gibt Ihnen einen Überblick über das Projekt MY WAY:
» https://vimeo.com/119553341

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MY WAY-Folder_01 (PDF, 304 kB)
MY WAY-Folder_02 (PDF, 304 kB)

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„Dieses Projekt wurde unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF) sowie durch die Europäische Kommission.“

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Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mit­teilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“

 




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Forschung & Entwicklung
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Johanna Ilkow
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Mobil: +43 676 84 71 55 862
Karin Kicker-Frisinghelli
Karin Kicker-Frisinghelli

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